Donnerstag, 26. April 2012

Nothing new on my blog? So what´s up?

Since I started an apprenticeship in the Wupperwände in Wuppertal my climbing life has changed a lot. I don’t have that much time to travel anymore, but instead I have really good training possibilities. So I decided to start competing again...
I got some more motivation now to do comps more seriously than the years before.. Lets see how it works. The first competition this year was the German Bouldercup at the ISPO tradefare in Munich. My result is not worth to talk about, but for me it was great fun to take part.

Beside climbing a lot on plastic I spend as much time as possible on rocks. One secret spot is called "Phantasialand". There are a lot of fantastic hard lines. I took a look on "Rambazamba". Daniel did the first ascent of this cool 24-moves-route and graded it about 8c+/9a. I felt very good on it and I hope to get there again soon..


Some weeks later I drove to Ettringen with some friends. I went directly to "Glühfinger" (8a+) to settle old scores. That amazing crack made me feel so weak. I needed some time to figure out the crux again.. Finally I was lucky to send it late in the evening!
 ©Jonas Winter

 Jonas tried "Cave Dog" (8b) at shitty conditions..

The next competition was the Leadcup in St. Gallen/SUI where competitors from Switzerland, Austria and Germany took part. I became third and first in national ranking.
I was super lucky although some good climbers were missing.. after the comp I stayed in Switzerland for some more days. I went to Magic Wood with some friends and enjoyed the amazing boulders und landscape there.
Just one week later I did the same together with Malte, Tobi and my sister Laura in Bleau.. I think more than 8 years have passed since I was there before, so it was a historical moment ;)
Here are some pictures taken by my friend Tobi:






Dienstag, 24. Januar 2012

Once again Siurana

Winter in Siurana is getting a tradition to me and each time it’s amazing to be there again. This time it was almost a family-trip, together with my brother Daniel and our sister Laura.

Two years ago I belayed Daniel on "Lola Corwin" (8c) and I was very impressed by watching Daniel doing the powerful moves to the top.

Ⓒ Bernardo Gimenez
This year it should be my turn on "Lola Corwin".

When I checked out the moves everything went well. The crux was on the last moves where you have to do quite long moves in the most overhanging part. I like hard parts close to the top, I must climb very economically at the lower part and need a lot of concentration in every section of the route.

Ⓒ Bernardo Gimenez

Finally I was lucky to send it in a few tries.
The next days I enjoyed climbing a nice 8b and some 8a´s onsight.

Daniel in "Der Wind":

Sonntag, 16. Oktober 2011

Some days in Norway

With this video you can get some impression of the Norwegian Rockmaster, some bouldering at the sea, our restdays and the first ascent of "Leck Crag" by Daniel.
Unfortunately we had no video camera on "Hoca Hey".

Montag, 29. August 2011

Norwegen

Auch dieses Jahr hatten mein Bruder Daniel und ich wieder eine Einladung zum Norwegian Rockmaster bekommen. Dieses Jahr fand der Wettkampf nicht am Fels, sondern als deep-water-solo an einer Kunstwand im Hafen von Arendal statt. Es war super spektakulär und sehr aufregend und das nicht nur für die zahlreichen Zuschauer, die sich an der anderen Seite am Hafen versammelt hatten. Bei nicht gerade sommerlichen Temperaturen aus bis zu 15 Meter Höhe ins Meer zu springen (oder auch eher zu fallen), machten den Wettkampf zu einem emotionalen Highlight.

Daniel und ich sind recht gut durch die Qualifikation geklettert und durften dadurch abends nochmal im Finale der besten 10 Kletterer antreten. In der wie üblich größeren Pause zwischen Qualifikation und Finale war ein Ausflug organisiert, bei
dem uns ein Speedboot zu einer kleinen Insel brachte und wir einen Leuchtturm besichtigten.



Über den Wellen fliegend ging es danach wieder zurück in den Hafen.
Nachdem wir den Damen und Junioren zugeschaut hatten, ging es auch für uns los. In
der Finalroute lief es super für mich und ich konnte erstaunlicherweise Top klettern. Das Runterspringen hat mich sehr viel Überwindung gekostet und umso mehr habe ich nach dem Sprung den Aufenthalt in dem Whirlpool genossen. Für mich war das Finale nicht viel schwerer als die Quali und daher nahm ich an, dass nun auch wieder viele andere Top klettern würden. Ich war total überrascht, als viele vor mir aus der Wand fielen. Daniel hatte sich in der Mitte der Wand schwer getan und ließ dort leider viel Kraft, sodass auch er einige Züge vor Top vom Klettern zum Fliegen wechseln musste. Letztenendes wurde ich zweiter nach Magnus Mitboe, der auch Top geklettert war und auf Grund der Quali-Ergebnisse dann vor mir lag.
Mit gutem Essen und einer kleinen Fete neigte sich der Tag dem Ende.
Den Tag danach ging es mit einer größeren Gruppe zum Bouldern an die Küste. Nach ein
bisschen Suchen haben wir den super Boulderspot gefunden und erst gegen Abend wieder
verlassen.


Für die nächsten Tage hatten Daniel und ich eine 1000m Bigwall geplant. Da es laut Wetterprognose nur einen guten Tag in der Woche geben sollte, machten wir uns direkt auf den Weg nach Lysebotn. Ausgesucht hatten wir uns "Hoca Hey" am Krejag, in der die 17. Länge eine A2 Länge ist. Unser Ziel war auch diese Länge frei zu klettern.
In Lysebotn angekommen haben wir eilig unsere Ausrüstung gepackt um noch rechtzeitig das Boot zum Wandfuss von Krejag zu bekommen.
Das Boot ist der Shuttleservice für Basejumper, die genau das Gegenteil von dem mögen
was wir mögen. Wir fuhren hin, sie zurück, wir kletterten hoch und sie flogen runter... Auf der "Insel" angekommen haben wir denen erstmal zugeschaut. Die sind echt verrückt!!!


Wenn Ihr erfahren wollt wie die ganze Aktion verlaufen ist und was die Tage danach geschah, schaut hier: Black Diamond Journal




Ein wenig übermüdet von der Reise nach Dänemark genossen wir dort den Sonnenaufgang über dem Meer.












Montag, 18. April 2011

Now you have the possibility to learn some German! If you are too lazy you can find my little report soon at the journal of the Black Diamond homepage.

Ende Januar reiste ich mal wieder nach Spanien. Mein erstes Ziel war wieder Siurana, da ich das Gebiet schon ganz gut kannte, und die Anreise gut ohne Auto möglich ist.



Weil ich in Siurana die Jahre zuvor schon recht viel Zeit verbracht hatte, wollte ich von da aus weiter in andere Gebiete. Letztendlich kam es dann aber doch dazu, dass ich meine ganze Zeit in dem einen Gebiet verbrachte. Ausschlaggebend war die Route "Estado Critico", die ich mir kurz nach meiner Ankunft angeschaut hatte. Ohne Ausdauer machte es für mich eigentlich keinen Sinn so eine lange und anhaltende Route zu versuchen. Aber die Route hat mich einfach total gereizt!!
Vielleicht lag es daran, dass die Tour eine große Herausforderung für mich ist. Aber vielleicht lag es auch eher daran, dass es einfach mega viel Spass macht, diese coolen Züge in der langen perfekten Linie zu klettern.

"Estado Critico" wurde von Dani Andrada eingebohrt von Chris Sharma erstbegangen und mit 9a bewertet. Nach ein paar Wiederholungen wurde die Route dann auf 8c+ abgewertet. Vor knapp über einem Jahr hat Bruno Brutal* (*Name geändert) einen Griff ausgebrochen. Seitdem ist "Estado Critico" ohne Wiederholung und meiner Meinung nach wieder eine glatte 9a.

Alle Züge klappten auf Anhieb recht gut, waren aber sehr schwer für mich. In der ersten Woche fand ich dann immer bessere Lösungen für die Crux. Die einzelnen Passagen klappten super. Nach meinen ersten Versuchen merkte ich jedoch, dass meine Ausdauer noch zu wünschen übrig ließ und ich für den Durchstieg mehr Power für die erste Crux brauchte.
Zwischenzeitig musste ich für zwei Wochen nach Hause, wo ich mir die Crux an einer Boulderwand nachbaute. Zurück in Siurana war die Crux keine wirkliche Crux mehr für mich, sie klappte fast jedes mal im Durchstieg. Leider stellte sich ein weiter Zug weiter oben als Problem im Durchstieg dar. Von einem Sloper in der rechten Hand und einer kleinen Seitleiste geht es weit hoch an einen runden recht guten Griff. Diesen Zug schaffte ich recht bald auch im Durchstieg und fiel wieder bei den nächsten Zügen, die nun wirklich nicht mehr sehr schwer waren. Da ich kurz vor dem Durchstieg war, machte mir nicht nur meine Ausdauer, sondern auch die zunehmende Nervosität zu schaffen. So fiel ich sehr oft bei dem Schnapper, da ich zu gepumpt oder zu hippelig war.

In den letzten Wochen wurden die Bedingungen immer schlechter. Viel Regen ließ einen nassen Streifen mitten durch die letzten schweren Passagen entstehen. Nachdem die Tour wieder trocken war, wurde es sehr warm. Ich musste also bis zum Abend warten bis die Sonne aus der Wand war und der kalte Wind kam. Jedoch kondensierte wegen des schnellen Wechsels zwischen warm und kalt die Feuchtigkeit am Fels. So extrem hatte ich es noch nie erlebt. Früh morgens bevor die Sonne kam waren einige Griffe feucht von der Nacht.

So traurig es auch war, musste ich letztendlich ohne "Estado Critico" abreisen.



Während in "Estado Critico" schlechte Bedingungen waren oder mein Kopf eine Pause brauchte, kletterte ich ein paar andere Touren:

Mr Cheki (8b+)
Renegoide (8b+)
Mauthausen (8b+)
Pati pa mi (8b/ on sight)
Zona 0 (8b)
Ramadam (8b)